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2010 wurden am Weststart und einem Teil vom
Nordstart (östliche Seite) neue Jutematten
aufgebracht -
Teil 1: Etwa 25 Helfer beteiligten sich an der Aktion für die
Aufbringung von 200 qm Matte am Westplatz.
Teil 2: nur noch 15 Helfer ließen sich für den zweiten Teil
unserer Sanierung motivieren, die Matten wurden im unteren Bereich West
noch ergänzt und eine Bahn am Nordstart ausgelegt, Müll wurde beseitigt,
insgesamt eine tolle Arbeit (wie man an den Gesichtern sieht).
Eine Bitte an die Clubmitglieder auf der Hochries: Werkzeug und
Befestigungskaken für den Weststartplatz sind beim Wirt deponiert, für
den Nordstartplatz in der erste Hilfekiste. Bei Bedarf bitte Jutematten
selbständig fixieren.
Vielen Dank an alle Helfer!! Ebenfalls herzlichen Dank an das Personal der
Hochriesbahn und dem Wirt des DAV Gipfelhauses für die tatkräftige
Unterstützung beim Transport der Matten!
2008 wurde westlich der grünen
Kunststoffmatte am Nordoststartplatz und der untere Teil des Weststart
unter Beteiligung vieler Helfer saniert. Ein herzliches Dankeschön
an alle Beteiligten und dem Wirt des DAV Gipfelhauses für die
Freigetränke an die durstigen Arbeiter!!
2007 wurde der Teil östlich der grünen
Kunststoffmatte am Nordoststartplatz und der komplette Weststart unter
Beteiligung zahlreicher Helfer saniert, die
Kokosmatten wurden erneuert, lose Steine entfernt und Grassamen
aufgebracht. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und dem Wirt
des DAV Gipfelhauses für die Freigetränke an die durstigen
Arbeiter!!
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Fotos Rupert Rothmüller und Robert Buhleier |
2006 wurde der Teil westlich der grünen
Kunststoffmatte am Nordoststartplatz mit 16 Helfern saniert, die
Kokosmatten wurden erneuert, lose Steine entfernt und Grassamen
aufgebracht.
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Alle Fotos Rupert Rothmüller |
2004 wurden am Weststart die Kokosmatten erneuert und Grassamen aufgebracht. Alte Reste von Baum -und Latschenmaterial wurden gesammelt, lose Steine und hervorstehende Äste wurden entfernt.
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Ost nach ca. 8 Wo |
Ost nach 3 Jahren |
West |
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West |
West nach ca. 4 Wo |
West nach ca. 4 Wo |
Im Jahr 2003 wurden am Oststart beschädigte Kokosmatten westlich der grünen Kunststoffmatte erneuert.
Am Weststart wurde die Kokosmatte im nördlichen Bereich ergänzt und Grassamen aufgebracht. Alte Reste von Baum -und Latschenmaterial wurden gesammelt, lose Steine und hervorstehende Äste wurden entfernt.
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| Matte Ost |
Matte Ost |
Matte West |
Waldschrat |
Wurzelsepp West |
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| West |
Kette West |
Kette West |
West |
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| (Fotos Daniel Wagner u. R. Parl) |
Im Jahr 2002 wurden am Oststart partiell beschädigte Kokosmattenteile mit neuen "Flicken" überarbeitet. Die grüne Kunststoffmatte im Hauptanlaufstreifen wurde perforiert, um Grasbewuchs auch in diesem Bereich des Startplatzes zu ermöglichen.
Am Weststart wurde die Kokosmatte partiell nachbefestigt und Grassamen aufgebracht.
Am 16.09.00 wurden die Kokosmatten am Berg ausgebracht. Die Arbeiten konnten an einem Tag mit ca. 28 Personen weitgehend abgeschlossen werden.
(Alle Bilder Flugschule Hochries)
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| Felsarbeiten |
...die neue Matte |
Alfons arbeitet heute.. |
...Felix auch |
Eisenbieger |
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| Hinkelstein gefunden |
Kokosmatte überall |
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Thomas |
Biomassentransfer |
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| Helene in Aktion |
Kokosmatte wird befestigt |
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Sepp als Nikolaus |
Sträflinge am Berg |
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| Startplatz fertig |
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Weststartplatz |
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Historie
Seit 1987 wird auf der Hochries mit dem Gleitschirm gestartet. Die Münchner Gleitschirmflugschule unter der Leitung von Friedbert Krieg hat eine natürlich vorhandene freie Wiesenfläche unterhalb der Drachenfliegerostrampe zum Start für Gleitschirme ausgebaut.
Der Bewuchs litt schon nach 1 Jahr durch die immer stärkere Trittbelastung in dem mittelsteilen Gelände.
1989 hat sich der GSC Hochries Samerberg gegründet und das Startgelände zusammen mit der Münchner Gleitschirmflugschule beim Forstamt angepachtet. Die mittlerweile grasfreie, erdige, felsdurchsetzte Fläche wurde mit ca. 12 Kubikmeter Rindenmulch bedeckt um weitere Erosionen zu verhindern
Die Startfläche wurde mit zunehmender Streckung der Schirme etwas verbreitert, Der Erosionsschutz etwa alle 2 Jahre mit ca. 6 Kubikmeter Rindenmulch ergänzt.
Der Rindenmulch hat sich als Erosionsschutz sehr gut bewährt.
Die Nachteile des Mulches waren:
- Regelmäßige Erneuerung des Belages
- Abschwemmung durch starke Unwetter
- Für Schirme stark schmutzend bei Feuchtigkeit und Schneeschmelze im Frühjahr
- Leinenverhänger durch aufgebogene Rindenteile
- Übersäuerung des Mutterbodens
- Insektenbrutplatz
1997/98 wurde das Referat Startgelände geschaffen und durch Geländewart Rolf Simmler besetzt.
Rolf hat sich für eine weitreichende Sanierung des Geländes eingesetzt und ein detailliertes Konzept mit Einbringung von ENKAMAT Kunststoffmatten und Wiederbegrünung des Startgeländes erarbeitet. Der DHV (Björn Klaassen) stellte uns das Sanierungskonzept aus seinem Feldversuch zur Verfügung.
1999 stellte Rolf aus terminlichen Grund sein Amt zur Verfügung und Helene Mayer wurde zum neuen Geländereferenten gewählt. Das Konzept von Rolf Simmler wurde weiterverfolgt, parallel dazu wurde von Helene ein weiterer Kunstrasenbelag (Reitstallbelag) und von Robert Buhleier und Reinhold Parl eine Kokosmatte ins Gespräch gebracht. Die Genehmigung zur Aufbringung aller 3 Belagarten als Testflächen wurden vom Fortstamt, der unteren Naturschutzbehörde und dem Landratsamt ohne Bauantrag erteilt.
Der Test der Matten soll sich über einen Zeitraum von 12 Monaten erstrecken, dann soll der geeignetste Belag zur Gesamtsanierung des Platzes verwendet werden.
01.07.00 Nach der Umfrage unter den GS- Piloten zu den verschiedenen Startplatzsanierungskonzepten per Fragebogenaktion wurde am 16.09.00 die Sanierung mit Kokosmatten mit 28 Helfern durchgeführt.
Unsere Einschätzung und Erwartung!
1) Die ENKAMAT -Matte
- Preis ca. 12 € /qm
- Befestigung mit Baustahl-U-Haken 400mm Länge
- Einbringen von Gemisch aus Erde, Torf, Grassamen
- Schwarze Kunststoffgittermatte bewährt bei der Sanierung von Uferböschungen eingesetzt vom Wasserwirtschaftsamt, geeignet um Wurzelwerk zu schützen.
- Langfristig keine weiteren Maßnahmen notwendig
Befürchtete Nachteile:
- Ungenügende Reißfestigkeit durch hohe Trittbelastung im mittelsteilen Gelände
- Sperre des Startgeländes während der Wiederbegrünungsphase
- Bei Versagen des Konzeptes hoher Aufwand für Demontage der Kunststoffe und Entsorgung
Matte nach 4 Wochen:
Matte nach ca. 1 Jahr: 
2) Die Kunstrasenmatte
- Preis ca. 26 € /qm
- Befestigung mit Baustahl-U-Haken 400mm Länge
- Grüne Matte die in Reithallen eingesetzt wird
- Keine Sperrung des Startgeländes notwendig
- Langfristig keine weiteren Maßnahmen notwendig
Befürchtete Nachteile:
- Ungenügende Reißfestigkeit durch hohe Trittbelastung im mittelsteilen Gelände
- Rutschgefahr bei Nässe oder Frost, Schirme bleiben schlecht liegen
- Kein durchwachsen von Vegetation möglich
- Bei Versagen des Konzeptes hoher Aufwand für Demontage der Kunststoffe und Entsorgung
- Hohe Anschaffungskosten
Matte nach ca. 1 Jahr: 
3) Die Kokosmatte: 
- Preis ca. 6 € /qm
- Befestigung mit Buchenholzhäringen ca.150mm Länge
- Einwachsen der Vegetation und des zusätzlichen Grassamens
- Gute Rutschfestigkeit
- Bei Versagen des Konzeptes kann die Matte und deren Befestigung im Gelände verbleiben, da natürliche verrottbare Materialien verwendet wurden
Befürchtete Nachteile:
- Ungenügende Reißfestigkeit durch hohe Trittbelastung im mittelsteilen Gelände
- Erneute Maßnahme nach ca. 5-8 Jahren durch Verrottung nötig
Matte nach 4 Wochen:
Matte nach ca. 1 Jahr: 
Arbeitsbericht Weststartplatz:
Am Weststartplatz wurde ebenfalls im Jahr 99 eine Kokosmatte als Tritt und Erosionsschutz aufgebracht. Da das Gelände wesentlich flacher und ebener ist als am Oststartplatz, rechnen wir mit einem guten Einwachsen der Matte.
Matte nach ca. 1 Jahr:
Fazit im Jahr 2000, der Belag hat sich bewährt, zur Pflege wird heuer etwas Erdreich mit Samen vermischt, auf Stellen ohne Bewuchs mit steinigem Untergrund aufgebracht, Stellen an denen die Matte nicht am Untergrund aufliegt werden mit Holzkeilen nachträglich fixiert. Oberhalb der jetzigen Matte wird ein weiterer Streifen Jute- Matte als Trittschutz aufgebracht.
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