Gleitschirmclub Hochries Samerberg e. V.
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Wettertelefon Hochries: +49 (0)8032 8805
             Wetterstation durch Unwetter geschädigt, keine Windstaerkeansage mehr!

Erfahrungsberichte:

2007 2006  2005  2004  2003  2002  2001  2000   999  1998 1997

Allgemeine Informationen


An dieser Stelle richtet sich unser Dank an unseren "Referenten Wetterstation" Klaus Wagner Klaus sowie Sepp Obermeier Sepp, der die Wetterstation bis 2006 betreut hat.

Bedienanleitung unserer Wetterststion.pdf


Betrieb 2009:

  1. 24.05.09 Inbetriebnahme nach Winterpause und Service
     
  2. Ende Juni Windrichtungsanzeige stimmt nicht mehr, Hersteller kann Ersatzteil nicht liefern.
     
  3. Ende Juli Ersatzteil aus Amerika eingetroffen, Sensor der Wetterstation repariert
     
  4. August/September Windrichtungsanzeige abermals gestört
     
  5. 24.10.09 Abbau der Wetterstation, 14 Tage Schnee, Nebel und Starkwind haben den Windsensor stark beschädigt. Flügelrad zerlegt, Windfahne des Windrichtungssensors gebrochen, Achse des Richtungspotentiometer sitzt fest. Ein großer Eisblock um den Sensor hat alles verdreht was verdreht werden kann.
     

Betrieb 2008:

  1. 23.05.08, nach einer Generalüberholung durch unseren Klaus Wagner und einige Tage Probebetrieb wurde die Station in Betrieb genommen.
  2. Ende Juli Ausfall, ein Defekt des Netzteils der GEO Mess- und Sendeanlage erzeugt ein Auslösen aller Sicherungen, die Sicherung für die Wetterstation wurde danach nicht wieder eingeschaltet
  3. Mitte August, Ausfall der Telefonleitung durch Blitzeinschlag in die Telefonleitung, einige Telefongeräte beim Hüttenwirt müssen ersetzt werden, ein Teil der Telefonleitung wird von der Telekom ersetzt, unsere Wetterstation hat ohne Schaden überlebt.
  4. Ende August, nachdem die Telefonleitung repariert wurde funktioniert die Wetterstation wieder.
    Einen Tag später Blitzschlag in die DAV-Hütte dabei sind einige Bauteile der Wetteranlage in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein Sicherungsschalter wurde zerstört. Nachdem dieser ersetzt wurde, zeigt sich ein weiterer Fehler - die Wetterstation hebt nicht ab.
  5. bis Anfang November, die Hochriesbahn steht. Eine Reparatur der Wetterstation verschiebt sich dadurch.
  6. Mitte November, Abbau der Wetterstation zur Überwinterung. Beim Test am Boden funktioniert die Wetterstation. D.h. die Telekom Anschlussdose für die Wetterstation hat einen Defekt. Zudem ist die Windrichtungsanzeige des Sensors (4) defekt.

Betrieb 2007:

  1. März Zustand der Wetterstation
    Blitzschutzdiode defekt, Sensor (1) (Anemometer) defekt, Sensor (2) abgerissener elektrischer Anschluss und abgebrochene Schale des Schalenkreuzes
  2. Mitte April Inbetriebnahme nach der Winterpause mit Sensor (2), Windgeschwindigkeit wird zu hoch angezeigt. Fehlerursache:
    Windgeschwindigkeitsaufnehmer kaputt. - Bestellung eines neuen Sensors (3).
  3. Mitte Mai Installation des neuen Windsensors, bereits nach wenigen Wochen falsche Windrichtungsangabe. Fehlerursache: mechanische Beeinträchtigung der Windfahne. - Bestellung eines weiteren Sensors (4) zum schnelleren Austausch bei Fehlfunktion.
  4. Anfang Juni Sensor (4) installiert - 5 Wochen später abermals falsche Windrichtungsangabe. Fehlerursache: konnte noch nicht geklärt werden, vermutlich Feuchtigkeit
  5. Mitte August Sensor (3) installiert
  6. Mitte November Demontage der Sensor (3) für die Überwinterung.
     

Betrieb 2006:

  1. 09.06 Inbetriebnahme nach Winterpause und "Auszeit" Verhandlungen DAV sowie Generalüberholung beim Hersteller. Kurze Betriebsphase im Sommer bis zum ersten Blitzschlag - Ausserbetriebsetzung für den Rest der Saison.

Betrieb 2005:

  1. heuer war ein ausgesprochen schlechtes Jahr - unsere Station war die meiste Zeit nicht oder nur eingeschränkt funktionsfähig, mehrere Blitzschäden und Ausfälle des Sensors waren schuld.
    Erst im Herbst, passend zum Goldenen Oktober - funktionierte sie wieder ordentlich.

Betrieb 2004:

  1. 01.05.04 Montage des Windsensors und Inbetriebnahme der Station. Betrieb bis August ohne Störungen!
  2. Im August zwei Ausfälle wegen Blitzschaden und Erneuerung des Windsensors (falsche Windrichtungsansage)
  3. Versuch der Überwinterung, an Tagen, an denen der Sensor nicht vereist war, recht ordentliche Funktion.

Betrieb 2003:

  1. 16.04.03 Montage des Windsensors und Inbetriebnahme der Station. Seither Betrieb ohne Störungen!
  2. Ende Oktober Totalverlust des Windgeschwindigkeitssensor nach Sturm.
  3. 10.11.03 Demontage der Sensoreinheit für die Überwinterung, und Inbetriebnahme eines Anrufbeantworters.
     

Betrieb 2002:

  1. Generalüberholung während der Wintermonate durch den Hersteller.
  2. 09.05.02 Montage auf der Hochries und Inbetriebnahme der Station.
  3. 10.05.02 Anlage hebt nach Gewitter nicht mehr ab, Prüfung der Telefonleitung ergibt keinen Fehler, Reparatur defekter Schutzdioden nach Fehlersuche am 02.06. durch unseren Sepp.
  4. Nach Gewitter am 15.06.02 gleicher Fehler, der vom Sepp turboschnell am 16.06. behoben wurde.
  5. 28.07.02 erneute Reparatur durch unseren Sepp, 2 Überspannungsschutzdioden und der Sprachausgabechip hatten das letzte Gewitter nicht überlebt.
  6. bereits am 01.08.02 erneuter Ausfall nach Gewitter.
  7. 10.08.02 erneute Reparatur durch unseren Sepp, 2 Überspannungsschutzdioden erneuert.
  8. 24.10.02 Station hebt nicht mehr ab, Telefonleitung im DAV- Gipfelhaus wurde wegen Umbauarbeiten gekappt.
  9. 01.11.02 Demontage der Sensoreinheit für die Überwinterung, und Inbetriebnahme eines Anrufbeantworters.
  10. Unser "Schadensbericht" an dieser Stelle hat mehrere "Leser" veranlasst uns Tipps zu geben und Hilfe anzubieten. Unser Wetterstationsreferent nimmt diese Ratschläge gerne auf und wir bedanken uns sehr für "Eure" Unterstützung.
    Danke!

Betrieb 2001:

  1. 29.04.01 Montage des Windsensors und Inbetriebnahme der Station.
  2. 26.05.01 keine Verbindung Besetztton nach Gewitter, Telefonanschlussdose der Telekom erneuert. Sensor durchgemessen, Ersatzsensor vor Ort gelassen.
  3. 27.05.01 Wetterstation meldet seit geraumer Zeit falsche Windrichtung: Sensor ausgetauscht und zu Fa. Stadler geschickt mehrere Telefonate mit Fa. Stadler zur Unterstützung bei Fehlerlokalisation.
  4. 12.06.01 Wetterstation meldet falsche Windrichtung, Wetterstation geprüft, kein Fehler festgestellt, Windrichtungsansage stimmt.
  5. 22.07.01 Wetterstation meldet seit 2 Wochen nur noch 10° Nordostwind; Sensor ausgetauscht und zu Fa. Stadler geschickt, mehrere Telefonate mit Fa. Stadler mit Bitte um einen besseren Sensortyp.
  6. 15.08.01 Wetterstation meldet schon wieder falsche Windrichtung, Wetterstation durchgemessen; Sensor schon wieder defekt. Nur noch richtige Ansage der Windgeschwindigkeit, Sensor kann nicht getauscht werden, da noch kein Ersatzsensor vorhanden.
  7. 29.09.01 Wetterstation repariert: Sensor ausgetauscht und zu Fa. Stadler geschickt.
  8. Von Ende Oktober bis April soll der Sensor zum Schutz vor witterungsbedingter Beschädigung demontiert werden.

Betrieb 2000:

  1. Mitte April Montage des Windsensors und Inbetriebnahme der Station.
  2. Anfang Juni keine Ansage mehr hörbar, kein Gewitter ohne erkennbare äußere Einwirkung, NF-Verstärkerchip defekt. Reparatur vor Ort durch Flugschule Hochries.
  3. Anfang Juli Windrichtung wird falsch angesagt. Windsensor defekt, Ersatzwindsensor wird montiert, der defekte Sensor wird nachgemessen und eine Abweichung des Sollwiderstandwertes festgestellt. Nach Lagerung von ca. drei Wochen kann die Abweichung nicht mehr messtechnisch nachgewiesen werden. Die Herstellerfirma kann uns keine Ursache nennen. 
  4. Mitte August Station hebt nicht ab, Leitungsstörung der Telekom nach Gewitter.
  5. Von Ende Oktober bis April wurde der Sensor zum Schutz vor witterungsbedingter Beschädigung demontiert.

Betrieb 1999:

  1. Anfang Mai Montage des Windsensors und Inbetriebnahme der Station.
  2. Anfang Juli Windrichtung wird falsch angesagt. Windsensor defekt, Ersatzwindsensor wird montiert, der defekte Sensor wird auf Gewährleistung repariert und dient als Ersatzteil, Die Herstellerfirma will die Ursache für den Defekt analysieren lassen und uns informieren.
  3. Ende Juli keine Ansage mehr hörbar nach Gewitter, NF-Verstärkerchip defekt. Bestellung von 2 Chips (1 Chip als Ersatzteil) und Reparatur vor Ort.
  4. Anfang August Windrichtung wird falsch angesagt. Windsensor defekt, Ersatzwindsensor wird montiert, der defekte Sensor wird eingeschickt, die Herstellerfirma hat die Ursache für den wiederholten Defekt noch nicht geklärt.
  5. Ende August, der Kunststoffmast wird durch einen Stahlmasten ersetzt, der mit dem Blitzschutz der Hütte verbunden ist um eventuelle statische Aufladungen im Sensorbereich zu verhindern.
  6. Von Ende Oktober bis Ende April wurde der Sensor zum Schutz vor witterungsbedingter Beschädigung demontiert.

Betrieb 1998:

  1. Anfang Mai Montage des Windsensors und Inbetriebnahme der Station.
  2. Ende Mai keine Ansage mehr hörbar nach Gewitter, NF-Verstärkerchip defekt. Demontage Platine und kostenpflichtige Reparatur beim Hersteller.
  3. Eine weitere Blitzfeinschutzeinrichtung wird in Versorgungsspannungszuleitung, Telefonanschlußleitung und Sensoreingänge installiert, das Zentralen- Gehäuse wird direkt mit dem Blitzschutz des Hauses verbunden.
  4. Ein Anrufbeantworter für betriebsgestörte Zeiten und ein Testtelefonapparat werden installiert
  5. Anfang Juni Windrichtung wird falsch angesagt. Windsensor defekt, neuer Windsensor wird gekauft, der defekte Sensor wird auf Gewährleistung repariert und dient als Ersatzteil.
  6. Anfang Juli keine Ansage mehr hörbar nach Gewitter, NF-Verstärkerchip defekt. Demontage Platine und kostenpflichtige Reparatur beim Hersteller.
  7. Ende Juli Die Wetterstation hebt nicht mehr ab. Die Telefonleitung wird kostenlos von der Telekom repariert.
  8. Von Ende Oktober bis Ende April wurde der Sensor zum Schutz vor witterungsbedingter Beschädigung demontiert.

Inbetriebnahme 1997:

  1. Bei der Erstinbetriebnahme mussten wir feststellen, dass unsere Station durch Störsignale den Feuerwehrnotruf im Landkreis Rosenheim schwer beeinträchtigte. Die Herstellerfirma hat daraufhin zusätzliche Entstörmaßnahmen an einem Austauschgerät durchgeführt und uns schnell und kostenlos das Ersatzgerät geliefert.
  2. Bei der Zweitinbetriebnahme waren die Störsignale beseitigt, jedoch funktionierte die Windmesseinrichtung nicht.
  3. Die Herstellerfirma schickte kostenlos einen Monteur, der durch Justage am Windsensor unsere Anlage beim dritten Versuch erfolgreich in Betrieb nahm.
  4. Nach ca. 14 Tagen Betrieb versagte der Windsensor zeitweise erneut und wir haben einen Austauschsensor auf Garantie erhalten.
  5. Für Überprüfungen und Reparatureinsätze waren ca. 4 Tage Urlaub und ca. 14 Bergfahrten von 2 Personen notwendig.
  6. Von Ende Oktober bis Ende April wurde der Sensor zum Schutz vor witterungsbedingter Beschädigung demontiert.

 

Im Mai 1997

haben wir unsere Wetterstation am Hochriesgipfelhaus des Deutschen Alpenverein montiert. Der Windsensor befindet sich an einem neu erstellten Mast aus Kunststoff (mittlerweile Stahlmast) am östlichen Ende des Alpenvereinsgipfelhaus. Die Auswerteelektronik ist im Gebäude untergebracht, welches eine Blitzableiteranlage und am Elektroanschluss einen Überspannungsgrobschutz besitzt.
Außer unserer Anlage befinden sich noch Antennensendeanlagen der Post, Amateurfunk, Polizei und Feuerwehr am Gebäude. Im Jahr 2006 wurde die "Innenanlage" auf Veranlassung des DAV in einen anderen Gebäudeteil versetzt.

Die Anschaffungs- und Montagekosten liegen bei ca. 2.600 €. Der DHV übernimmt rund die Hälfte der Anschaffungskosten der Station. Die verbleibenden Kosten für Anschaffung und Unterhalt (Telefongebühr, Stromanschluss und Reparaturen) trägt der GSC Hochries Samerberg (Der DFC Hochries Samerberg beteiligte sich bis 2006 zur Hälfte an den Betriebskosten). Wir rechnen mit Betriebskosten von ca. 750 €  pro Jahr.

Wir glauben trotz der Anlaufschwierigkeiten, dass sich die Investition gelohnt hat, da die Resonanz der Piloten durchwegs positiv ist.
Als Verbesserungsvorschlag bekamen wir von einigen Piloten die Anregung, die Reihenfolge der Durchsage wie folgt zu ändern: Aktueller Windwert > aktuelle Windrichtung > Windwert vor 30 Minuten > Windrichtung vor 30 Minuten usw. - Diese Maßnahme wurde aus Kostengründen nicht durchgeführt.

Foto Alternative Wetterstation ;-)

 


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